Haarausfall Arten

1. Der androgenetische (anlagebedingte) Haarausfall ...

, er kann bei Männern und Frauen vorkommen. Dieser betrifft fast siebzig Prozent der Männer und fünfzig Prozent der Frauen und zählt zur am meisten auftretenden Form von Haarausfall. Da es sich hierbei um keine Krankheit handelt, werden die Behandlungskosten auch nicht von der Krankenkasse übernommen. Die Ursachen liegen in einem fortschreitenden Schrumpfen der Haarwurzeln auf dem Kopf.Es gibt verschieden Hilfsmittel, um den Verlauf aufzuhalten, dabei sollte aber zuerst der Arzt oder Apotheker um Rat gefragt werden. Der Haarausfall ist häufig hormonell bedingt, die Hormonproduktion nimmt mit zunehmendem Alter eben ab. Hilfsmittel: "Minoxidil-Lösung 2% oder 5% beziehungsweise Minoxidil-Schaum 5%, jeweils 2-x pro Tag, oder Finasterid 1 mg". Eine Haarverpflanzung kommt sicher nur für Prominente wie Silvio Berlusconi in Frage. Eine Eichhörnchenfrisur wie D. Trump möchte auch niemand, das Überkämmen ist auch keine Lösung.Bei Frauen werden die Haare nach den Wechseljahren dünner und auch lichter, hier kann eine Gabe mit Hormonen entgegen wirken. Auch wenn die Haare bei Frauen im Alter dünner werden, eine Glatze bekommen sie dabei nicht.

2. Der kreisrunde Haarausfall ...

Kreisrunder Haarausfall

Dort treten runde, kahle Stellen am Oberkopf auf. Dieser kann ebenfalls im Gesicht, den Augenbrauen, den Wimpern oder am Bart auftreten. Diese Erkrankung wird häufig im Kinder- und Jugendalter diagnostiziert, seltener bekommen Erwachsene über dreißig Jahren kreisrunde, kahle Stellen. Dabei handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, bei der die Haarwurzeln am Kopf angegriffen werden. Er kann ebenso an anderen behaarten Körperteilen auftreten. Dies ist für Betroffene sehr quälend und kann zu bis zu achtzig Prozent Haarverlust führen. Oftmals wachsen die kahlen Stellen aber wieder zu, da müssen die Betroffenen eben durch. Wie der Verlauf erfolgt kann niemand sagen, wie bei allen Allergien hilft sicher eine Reduzierung von Stress und eine gesunde Ernährung mit Entspannungsübungen. In schweren Fällen werden auch die Nägel in Mitleidenschaft gezogen, bei einem Krankheitsschub können sogar die Lymphknoten reagieren. Diese Form des Haarausfalls gibt es häufiger bei Frauen als bei Männern.

3. Ein diffuser Haarausfall ...

wird manchmal bei Frauen nach der Schwangerschaft beobachtet, das heißt es gehen plötzlich mehr Haare aus beim Kämmen. Durch die Anti-Baby-Pille oder Hormone in den Wechseljahren kann sich die Haarstruktur ebenfalls verändern. Entweder wenn man begonnen hat mit den Hormonen oder wenn man sie wieder absetzt. Medikamente, die bei der Krebsbehandlung eingesetzt werden, können ebenfalls zu Haarausfall führen. Bei der Chemotherapie fallen sie meist ganz aus. Zwischen Behandlung und Haarausfall kann es Wochen dauern. Nicht immer fallen die Haare sofort aus, sondern stellen erst einmal das Wachstum ein. Bevor sie dann gehäuft komplett ausfallen. Dies sollte man mit dem Arzt besprechen, er kann erst nach drei Monaten sagen, ob sich das Haarwachstum durch das Absetzen bessert. Nicht selbst herumdoktern! Auch von diffusem Haarausfall sind Frauen häufiger als Männer betroffen. Bei Kindern sollte man drauf achten, keine zu engen Haargummis oder zu häufig Spangen zu verwenden. Durch das Ziehen und Zurren an den Haaren kann es zu Haarausfall kommen.

4. Der herdförmige Haarausfall

äußert sich durch einzelne kahle Stellen. Er ähnelt dem kreisrunden Haarausfall und führt zu keinen Narben, wenn er sich zurückbildet. Pilzerkrankungen oder sonstige Erkrankungen der Haut können sich auf die Kopfhaut ausbreiten. Dies sollte möglichst schnell mit einem speziellen Medikament behandelt werden. Gut bewährt haben sich Mittel, die man unter der Dusche über Kopf und Haut schüttet. Darüber hinaus sollte man nicht jede Mode mitmachen. Färben, Dauerwellen und Glätteisen mögen beim Frisör zwar toll aussehen, aber es schädigt das Haar. Als Alternative gibt es pflegende Pflanzenfarben für die modebewusste Frau und den eitlen Herrn.

Dann solltest du zum Arzt! 

Pflaster auf Kopf
An einem seltenen, vernarbenden Haarverlust erkranken vorwiegend Frauen, meistens dreißig bis fünfundfünfzig Jahre alte. Zu Beginn sind es nur kleine Stellen ohne Haare, die sich ausweiten, rot werden und glänzen. Es ist nicht bekannt, wo dieser Haarausfall herkommt. Bei Verdacht sollte zuerst der Hausarzt oder gleich ein Hautarzt zu Rate gezogen werden. Der Arzt wird nach Pflegemitteln, Medikamenten, nach Haarausfall in der Familie fragen. Auch der Umgang mit Farben oder Lacken kann eine Ursache sein. Die Lebensumstände oder Essgewohnheiten sind von Bedeutung und bei Kindern auch die Spielsachen. Besonders wenn Juckreiz auftaucht kann es sich um ein Kontaktekzem handeln. Der Arzt wird auch fragen, ob Haarausfall in der Familie liegt oder ob Frauen Hormone einnehmen.

Bei einer Diagnose vom Hautarzt sieht der am Muster des Haarausfalls und an den kahlen Stellen, um was es sich handelt. Manchmal wird er auch eine Lupenleuchte einsetzen, um zu sehen ob es sich um einen beginnenden Hautkrebs handelt. Darüber hinaus können eine Blutuntersuchung oder die Laboruntersuchung von Haaren weitere Aufschlüsse geben. Wichtig ist auch klar zu sagen, ob nur bestimmte Stellen betroffen sind oder ob es sich überall verteilt. Der Arzt wird sich auch die ganze Körperbehaarung ansehen und die Lymphknoten einer näheren Betrachtung unterziehen. Sind diese geschwollen, so deutet dies auf eine tiefergreifende Ursache hin. Das Immunsystem ist dann bereits aktiv.

Wenn man allerdings eine gute Methode gefunden hat, wie man seine Haarpracht zurückholen kann empfiehlt es sich auf jeden Fall in der Zwischenzeit Streuhaar zu verwenden. Das steigert dein Selbstwertgefühl deutlich steigern!

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