Haarausfall Hinterkopf

Gründe für Haarausfall am Hinterkopf

Haarausfall am Hinterkopf

Oftmals kann es bei Fehlernährung und psychischer Belastung zu Haarausfall im Bereich des Hinterkopfes kommen. Psychischer Stress und eine unausgewogene Ernährung beeinträchtigen die Haarqualität und führen zu vermehrten Haarausfall und dünner werdenem Haar.

Haarausfall am Hinterkopf ist vor allem für Frauen ein lästiges Thema, da diese durch verschiedene Gründe häufiger betroffen sind. Ein Grund Haarausfall durch Schwangerschaft und Stillzeit.

Während der Schwangerschaft sorgt das Geschlechtshormon Östrogen ersteinmal dafür, dass unsere Haare besser wachsen und glänzen. Nach der Geburt jedoch verkehrt sich dies oft ins Gegenteil.

Haarausfall ist nach der Geburt eines Kindes ein häufiges Problem. Diese Veränderungen treten oft zwei bis drei Monate nach der Geburt ein. Das Haar fällt vermehrt aus, wirkt dünner und verliert an Glanz.

Der zweite Grund warum Frauen sich besonders darüber ärgern ist der, dass Haarausfall häufig auch auftritt, nachdem sie die Pille abgesetzt haben. Durch das Absetzen der Pille sinkt der Östrogenspiegel im Blut - die Folge Haarausfall.

Frauen sind häufiger betroffen

Auch in den Wechseljahren sind Frauen vom Haarausfall betroffen. Der zunehmende Haarverlust ab 40 Jahren geht meist auf die androgenetische Alopezie zurück. Hinter diesem wissenschaftlichen Namen verbirgt sich der hormonell erblich bedingte Haarausfall und häufigste Ursache für krankheitsbedingt dünner werdendes Haar und Haarausfall bei Frauen.

Beim hormonell erblich bedingten Haarausfall reagieren die Haarwurzeln überempfindlich auf Dihydrotestosteron (DHT). DHT ist die aktive Form des männlichen Geschlechtshormons Testosteron, das auch im weiblichen Körper vorkommt.

Fällt das Östrogen als „Gegengewicht“ zum Testosteron zunehmend weg, wird dessen Einfluss auf den Körper verstärkt. In der Kopfhaut bewirkt das Hormon bei Haarfollikeln, die überempfindlich gegen den Einfluss von DHT sind, leider die teilweise Unterversorgung und Verkümmerung der Haarwurzeln, die dann nur noch dünne und kraftlose Haare hervorbringen können.

Wie sensibel das Haar reagiert, ist von Frau zu Frau unterschiedlich und vererbbar. Wenn Ihre Mutter unter Haarausfall in den Wechseljahren gelitten hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie selbst ebenfalls betroffen sind, höher.

Das Verwenden von Schütthaar bis zur Besserung

Übrigens kann in den Wechseljahren das sogenannte Schütthaar eine gute Lösung sein um die Folgen des Haarausfalls zu kaschieren.

Dichtes Haar in Sekunden oder Geld zurück. Das Schütthaar verdichtet das Haar auf natürliche Art und Weise und hält bis zur nächsten Haarwäsche. Es lässt sich überall einsetzen wo noch Eigenhaar vorhanden ist, das Haar erscheint durch Schütthaar füllig, natürlich und dicht.

Ansonsten ist für die Behandlung von Haarausfall wichtig zu wissen wo er herkommt. Ist er erblich bedingt oder liegt evtl. eine Stoffwechselerkrankung vor, die Ursache für den Haarausfall ist. Grundsätzlich unterscheiden sich demnach auch die Behandlungsmöglichkeiten.

So können Sie vorbeugen:

1. Shampoo sind zur Reinigung von Haaren und Kopfhaut da, nicht zu viel verwenden, nur einmal pro Wäsche shampoonieren, und die Haare anschließend gut ausspülen

2. Die Haarpflegeprodukte sollten auf Haar und Kopfhaut abgestimmt sein

3. Ab und zu freuen sich die Haare über Spülungen und Kuren, dadurch wird das Haar besser kämmbar

4. Haare nach dem Waschen nicht trockenrubbeln sondern behutsam "trocken drücken" und gerne einige Minuten im Handtuch belassen

5. Nur lauwarm föhnen, den Föhn nicht zu dicht ans Haar halten, alternativ die Haare an der Luft trocknen lassen

6. Haare und Kopfhaut vor UV-Strahlung schützen

7. Nicht zu häufig Stylingprozeduren wie Bleichen, Glätten oder Dauerwellen anwenden – das kann die Haare strapazieren und Haare brüchiger machen. Haarausfall entsteht dabei in der Regel nicht.

8.Bürsten mit abgerundeten Borsten und Kämme mit weit auseinander stehenden Zinken verwenden

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