Haarausfall Wechseljahre

Die Wechseljahre und der Verlust der Haarpracht

Die Wechseljahre, also die hormonelle Umstellung der Frau, können einige Beschwerden mit sich bringen. Wenn die Menopause einsetzt, quälen sich nicht wenige Frauen mit Hitzewallungen, Verlust der Libido oder Haarausfall.
Besonders der Verlust der Haare ist für viele Damen in dieser schwierigen Zeit ein kosmetisches Problem. Doch warum fallen in den Wechseljahren die Haare aus und was kann man dagegen machen?

Warum haben Wechseljahre so einen großen Einfluss?

Haarausfall WechseljahreDas Haar reagiert sehr empfindlich auf die hormonelle Veränderung

das sogenannte Klimakterium, die Wechseljahre sind eine hormonelle Veränderung, die die Funktion der Eierstöcke einstellen.

Nicht nur auf die Fruchtbarkeit der Frau hat diese Umstellung große Folgen, der Körper reagiert oft stark auf den Rückgang des Progestorons.
Da die weiblichen Sexualhormone im Klimakterium seltener ausgeschüttet werden und männliche Sexualhormone nun überwiegen, wird die empfindliche Haarwurzel weicher und dünner und kann im schlimmsten Fall ausfallen.

Frauen in den Wechseljahren leiden vermehrt unter dem Rückgang der Haare, der sich in dieser speziellen Zeit häufig am Scheitel erkennbar macht.

Schlechte Ernährung begünstigt den Haarausfall im Klimakterium
Durch die oft unangenehme Situation, die Frauen zwischen 50 und 50 ausgesetzt sind, kann ein gesunder Lebensstil leiden.

Durch Hitzewallungen, Unwohlsein oder auch den Rückgang der sexuellen Lust lassen Frauen mit Wechseljahrsbeschwerden häufig den gesunden Lebensstil schleifen. Dabei können Soja, grüner Tee oder Tofu die Beschwerden im Klimakterium deutlich verringern.

Daher ist es enorm wichtig, auch in der schwierigen Zeit des Klimakteriums für einen gesunden Lebenswandel zu sorgen und den Körper mit ausreichenden natürlichen Phytoöstrogenen zu versorgen, die in den zuvor genannten Lebensmitteln enthalten sind.

Was kann man gegen Haarausfall in den Wechseljahren tun?

Wenn eine Frau in den Wechseljahren bemerkt, dass ihr Haar immer dünner wird und ausfällt, ist ein Gespräch mit dem Arzt unabdingbar. Hier muss allerdings schnell gehandelt werden, denn der Mediziner kann Frauen im Klimakterium bei hormonell bedingten Haarausfall Präparate verschreiben, die Androgenrezeptor-Blocker enthalten.

Diese stoppen den Überschuss an männlichen Sexualhormonen und können so den Haarausfall in den Wechseljahren stoppen. Ist das Haar schon lichter geworden, kann Streuhaar helfen, das kosmetische Defizit auszugleichen.

Verzichten Sie auf zu viele Pflegeprodukte
Pflegeprodukte fürs Haar werden heute zu Hauf angeboten. Bei Frauen in den Wechseljahren kommt es oft zum Verlust der Haarfarbe, der dann durch Färbung oder Tönung ausgeglichen wird. Gefärbtes Haar braucht besondere Pflege, die sich allerdings negativ auf das Haarwachstum auswirken kann.

Dabei ist ein zu viel an Pflege schädlich für unser Haar. Fällt das Haar aus, kann es auch sein, dass sich durch zu viele Pflegeprodukte wird die Kopfhaut zu strapaziert, es legt sich eine Art Film auf die sensible Haut, die Haarwurzel kann nicht mehr richtig "arbeiten".

Verwenden Sie für einige Wochen nur das Minimum an Haarpflegeprodukten, sodass Ihr Haar wieder prachtvoll durch belebte Haarwurzeln gedeihen kann.

Die Schilddrüse ist oft schuld am Haarausfall.

Durch die besondere Umstellung des weiblichen Körpers in den Wechseljahren kann es zu vielerlei Mangelerscheinungen kommen. Häufig fehlt den Frauen in den besonderen Jahren Biotin, dass auch als Vitamin B7 bekannt ist. Dieses Vitamin ist verantwortlich für schönes und kräftiges Haar und feste Nägel.

Fehlt es dem Körper an diesem lebenswichtigen Vitamin, kann Haarausfall eine Folge sein. Mit Präparaten aus Apotheke oder Drogerie kann der Mangel ausgeglichen werden.

Copyright © Zentrum gegen Haarausfall
linkedin facebook pinterest youtube rss twitter instagram facebook-blank rss-blank linkedin-blank pinterest youtube twitter instagram